10. | 17. | 24. | 31. März

immer dienstags

immer 19:30 Uhr

immer BABYLON

PRENZ

LAUER

 BERG

INALE

5

DER KIEZ IM KINO

Trailer Filmfest

Programmheft zum drucken

PRENZLAUERBERGINALE #5

WANN /

10. | 17. | 24. | 31. März 2020

NEUANSETZUNG

10. | 17. | 24. November 2020

19:30 Uhr 

WO /

BABYLON

ROSA-LUXEMBURG-STRAßE 30

10178 Berlin

Bei der Prenzlauerberginale

ist der Kiez im Kino zu Gast.

In diesem Jahr mit:

NETTO

BÜRGSCHAFT FÜR EIN JAHR   

WER FÜRCHTET SICH VORM SCHWARZEN MANN

 Und Dokumentationen, die das DDR-Regime

eigentlich fürs Archiv produzierte.

Wir bringen sie trotzdem!

 
 

TERMIN VEREINBAREN /

18 - 18:30 Uhr

Ich bin ein Textabschnitt. Klicken Sie hier, um Ihren eigenen Text hinzuzufügen und mich zu bearbeiten.

18:30 - 19 Uhr

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19 - 19:15 Uhr

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19:15 - 20 Uhr

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El Pistolero Regie: Hannes Stöhr, Musik: Housemeister,

4 Min., 1993/2008

Tuba wa duo Regie: Jörg Foth, DEFA-Dokumentarfilm,

12 Min., 1989

Einmal in der Woche schrein Regie: Günter Jordan,

DEFA-Dokumentarfilm, 17 Min., 1982

Netto Regie: Robert Thalheim, HFF, 90 Min., 2005

El Pistolero

Ein junger Mann schwatzt den Polizisten auf der Polizeiwache

Schönhauser Allee ihre Pistolen gegen eine Tafel Schokolade ab

und verursacht anschließend eine Menge Chaos bei Kaisers am

Teutoburger Platz. Der Track von Housemeiser liefert dazu den

passenden Anarcho-Spirit.

Tuba wa duo

Zwei Männer sitzen auf dem Dach und spielen Tuba, Ihre Töne

hallen wider im engen Geviert des Berliner Hinterhofs, sie

stören Ruhe und Frieden der Bewohner mit absurden Botschaften.

Menschen beschweren sich, doch unbeirrt steigern die

beiden Gestalten ihr Spiel von Mal zu Mal. Der Text basiert auf

einem Bühnenstück des Liedermachers Hans-Eckardt Wenzel.

Einmal in der Woche schrein

Jugendliche am Helmholtzplatz im Berliner Stadtteil Prenzlauer

Berg sind bei Schmalzstulle und Clubcola unter sich. Selbstbewusst

präsentieren sich die Halbwüchsigen vor der Kamera. Der Film war

in der DDR verboten und wurde erst im Oktober 1989 freigegeben.

Netto

Der fünfzehnjährige Sebastian will seinem Vater auf die Beine helfen. Der nach der Wende gescheiterte Marcel Werner (Milan Peschel) ist arbeitslos und verbringt seine Tage bei Country-Musik zwischen Vietnam-Imbiss und seiner Parterrewohnung im Prenzlauer Berg. Sein großer Traum ist eine Karriere als Personenschützer. Als Sebastian merkt, dass es seinem Vater vor allem an der richtigen Strategie in punkto Bewerbung mangelt, springt er kurzerhand als Coach ein. Ihr besonderes Verhältnis wird jedoch auf die Probe gestellt, als Sebastian seinem Vater die schöne Nora vorstellt. Netto wurde bei der Berlinale 2005 als „Bester Film“ in der Sektion Perspektive Deutsches Kino ausgezeichnet.  

El Pistolero Regie: Hannes Stöhr, Musik: Housemeister,

4 Min., 1993/2008

Tuba wa duo Regie: Jörg Foth, DEFA-Dokumentarfilm,

12 Min., 1989

Einmal in der Woche schrein Regie: Günter Jordan,

DEFA-Dokumentarfilm, 17 Min., 1982

Netto Regie: Robert Thalheim, HFF, 90 Min., 2005

El Pistolero

Ein junger Mann schwatzt den Polizisten auf der Polizeiwache

Schönhauser Allee ihre Pistolen gegen eine Tafel Schokolade ab

und verursacht anschließend eine Menge Chaos bei Kaisers am

Teutoburger Platz. Der Track von Housemeiser liefert dazu den

passenden Anarcho-Spirit.

Tuba wa duo

Zwei Männer sitzen auf dem Dach und spielen Tuba, Ihre Töne

hallen wider im engen Geviert des Berliner Hinterhofs, sie

stören Ruhe und Frieden der Bewohner mit absurden Botschaften.

Menschen beschweren sich, doch unbeirrt steigern die

beiden Gestalten ihr Spiel von Mal zu Mal. Der Text basiert auf

einem Bühnenstück des Liedermachers Hans-Eckardt Wenzel.

Einmal in der Woche schrein

Jugendliche am Helmholtzplatz im Berliner Stadtteil Prenzlauer

Berg sind bei Schmalzstulle und Clubcola unter sich. Selbstbewusst

präsentieren sich die Halbwüchsigen vor der Kamera. Der Film war

in der DDR verboten und wurde erst im Oktober 1989 freigegeben.

Netto

Der fünfzehnjährige Sebastian will seinem Vater auf die Beine helfen. Der nach der Wende gescheiterte Marcel Werner (Milan Peschel) ist arbeitslos und verbringt seine Tage bei Country-Musik zwischen Vietnam-Imbiss und seiner Parterrewohnung im Prenzlauer Berg. Sein großer Traum ist eine Karriere als Personenschützer. Als Sebastian merkt, dass es seinem Vater vor allem an der richtigen Strategie in punkto Bewerbung mangelt, springt er kurzerhand als Coach ein. Ihr besonderes Verhältnis wird jedoch auf die Probe gestellt, als Sebastian seinem Vater die schöne Nora vorstellt. Netto wurde bei der Berlinale 2005 als „Bester Film“ in der Sektion Perspektive Deutsches Kino ausgezeichnet.  

ERÖFFNUNGSABEND
Dienstag 10. März 2020  
19:30 Uhr

El Pistolero Regie: Hannes Stöhr, Musik: Housemeister, 4 Min., 1993/2008

Tuba wa duo Regie: Jörg Foth, DEFA-Dokumentarfilm, 12 Min., 1989

Einmal in der Woche schrein Regie: Günter Jordan, DEFA-Dokumentarfilm, 17 Min., 1982

Netto Regie: Robert Thalheim, HFF, 90 Min., 2005

El Pistolero

Ein junger Mann schwatzt den Polizisten auf der Polizeiwache Schönhauser Allee ihre Pistolen gegen eine Tafel Schokolade ab und verursacht anschließend eine Menge Chaos bei Kaisers am Teutoburger Platz. Der Track von Housemeiser liefert dazu den passenden Anarcho-Spirit.

Tuba wa duo

Zwei Männer sitzen auf dem Dach und spielen Tuba, Ihre Töne hallen wider im engen Geviert des Berliner Hinterhofs, sie stören Ruhe und Frieden der Bewohner mit absurden Botschaften. Menschen beschweren sich, doch unbeirrt steigern die beiden Gestalten ihr Spiel von Mal zu Mal. Der Text basiert auf einem Bühnenstück des Liedermachers Hans-Eckardt Wenzel.

Einmal in der Woche schrein

Jugendliche am Helmholtzplatz im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg sind bei Schmalzstulle und Clubcola unter sich. Selbstbewusst präsentieren sich die Halbwüchsigen vor der Kamera. Der Film war in der DDR verboten und wurde erst im Oktober 1989 freigegeben.

Netto

Der fünfzehnjährige Sebastian will seinem Vater auf die Beine helfen. Der nach der Wende gescheiterte Marcel Werner (Milan Peschel) ist arbeitslos und verbringt seine Tage bei Country-Musik zwischen Vietnam-Imbiss und seiner Parterrewohnung im Prenzlauer Berg. Sein großer Traum ist eine Karriere als Personenschützer. Als Sebastian merkt, dass es seinem Vater vor allem an der richtigen Strategie in punkto Bewerbung mangelt, springt er kurzerhand als Coach ein. Ihr besonderes Verhältnis wird jedoch auf die Probe gestellt, als Sebastian seinem Vater die schöne Nora vorstellt. Netto wurde bei der Berlinale 2005 als „Bester Film“ in der Sektion Perspektive Deutsches Kino ausgezeichnet.  

Anschließend Publikumsgespräch

Milan Peschel, Matthias Miegel

und Robert Thalheim von NETTO

Rex Joswig, Herbst in Peking

Hannes Stöhr (angefragt)

Moderation: Ariane Sept

DOKUABEND
Dienstag 17. März 2020
neu: 10. November 2020  
19:30 Uhr

Alltag in Prenzlauer Berg [Ost-Berlin]

• Super-8-Filmeaufnahmen aus dem Online-Archive www.OPEN-MEMORY-BOX.de: Ich bereue es, Anfang 1970er Jahre, 10 Min.

• Ausschnitte aus dem Bestand der Staatliche Filmdokumentation (SFD), 1979–1985, 35 Min.

• Ausschnitte aus Der Augenzeuge, DEFA-Wochenschau, 1975–1977, 10 Min.

• Bericht aus Berlin-Journal, Fernsehen der DDR, 26.4.1987, 8 Min.

• Bericht aus Aktuelle Kamera, Fernsehen der DDR, 21.12.1986, 2 Min.

• Bericht von Peter Wensierski und Elf 99, dem Jugendmagazin des DDR-Fernsehens zur Wohnsituation in Prenzlauer Berg, 1990, 12 Min.

Guten Tag, wir möchten heiraten, Fernsehen der DDR, 21.12.1980, 29 Min.

Laufzeit insgesamt ca. 106 Min.

Alltag in Prenzlauer Berg [Ost-Berlin]

Von 1971 bis 1986 entstanden im Auftrag der Staatliche Filmdokumentation

(SFD) rund 300 Berichte über den Alltag in der DDR. Das Material war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern wurde für zukünftige Generationen archiviert, um später einen unverstellten Blick auf eine sozialistische Gesellschaft im Aufbau zu ermöglichen. Ziel der SFD war also eine systematische Eigendokumentation des realsozialistischen Staates DDR.

Die Filme bilden offen die vielfältigen Defizite des DDR-Alltags ab und sind nahezu propagandafrei. Da das Benzin-Kontingent der SFD begrenzt war, entstanden die meisten Beiträge in Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg. Fast vier Jahrzehnte schlummerte dieser dokumentarische Schatz im Archiv. Erst seit Mitte der 2010er Jahre werden die Filme durch ein aufwändiges Forschungsprojekt erschlossen und digitalisiert. Das Programm zeigt verschiedene Ausschnitte aus SFD-Berichten von 1979 bis 1985 zum Thema Wohnen und stellt sie Beiträgen der DEFA-Wochenschau und Berichten des DDR-Fernsehens aus den 70er und 80er Jahren gegenüber.

 

Ergänzt wird der Filmabend über Leben und Alltag in Prenzlauer Berg durch einen "gesamtdeutschen" Blick von Peter Wensierski und dem Magazin Elf99 (1990) und Ausschnitte aus dem Online-Archiv „Open-Memory-Box“. Der umfangreiche Bestand versammelt mehr als 2.200 8mm-Schmalfilme aus Privatbesitz, die das Leben in der DDR dokumentieren.

Anschließend Publikumsgespräch

Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a. D.

Dr. Harald Engler, IRS, Erkner

Alberto Herskovits, Open-Memory-Box

Martina Liebnitz, Regisseurin SFD (angefragt)

Peter Wensierski, Journalist (angefragt)

Moderation: Ariane Sept

 

Get in Touch

500 Terry Francois Street, San Francisco, CA 94158

info@mysite.com  /  Tel. 123-456-7890

KIEZABEND
Dienstag 24. März 2020 
neu: 17. November 2020 
19:30 Uhr

Die Kollwitz und ihre Kinder Regie: Christa Mühl, HFF Potsdam-Babelsberg, 10. Min., 1971

Kollwitz Skizzen Regie: Christa Mühl/Tobias Lenel, 8 Min., 2018

ddr augenzeuge NP27 Regie: Jan Sobotka, 19 Min., 2012

Bürgschaft für ein Jahr Regie: Herrmann Zschoche, DEFA, 92 Min., 1981

Die Kollwitz und ihre Kinder & Kollwitz Skizzen

Darf man auf Denkmälern klettern und spielen? Dieser Frage geht die Filmemacherin Christa Mühl in ihrem Dokumentarfilm von 1971 nach. Im Mittelpunkt steht das von Gustav Seitz geschaffene bronzene Denkmal für Käthe Kollwitz, das von den Kindern vom Kollwitzplatz beklettert, umarmt und geküsst wird. 47 Jahre später kehrt die Dokumentaristin mit Tobias Lenel zurück und fragt die Leute von heute nach ihrer Meinung zu den spielenden Kindern rund um das Denkmal.

ddr augenzeuge NP27

Notizen aus dem Leben des Fotografen und Flohmarkverkäufers Gerd Danigel: Der Ostberliner Fotograf verliert nach dem Ende der DDR das Gefühl für den Sinn und die Notwendigkeit seiner fotografischen Arbeit. Stattdessen verkauft er Handabzüge seiner Fotografien auf dem Flohmarkt. Der Film ist ein Portrait eines Menschen, der sich 23 Jahre nach der Wende immer noch in der deutschen Gesellschaft verorten muss.

Bürgschaft für ein Jahr

Nina Kern (Katrin Sass), Ende zwanzig, geschieden, soll das Sorgerecht für ihre drei Kinder wegen Vernachlässigung entzogen werden. Sie erhält eine letzte Chance, ihren Lebenswandel zu ändern. Von Amts wegen werden ihr zwei Bürgen, ein Bauingenieur (Jackie Schwarz) und eine Musiklehrerin (Monika Lennartz), zur Seite gestellt. Sie helfen Nina, wenigstens die jüngste Tochter, die fünfj.hrigen Mireille, aus dem Heim zu bekommen. Doch als sie von alten Bekannten besucht wird, sind die guten Vorsätze fast vergessen, eine unglück liche Liebes geschichte tut ihr Übriges. Für ihre herausragende Darstellung erhielt Katrin Sass bei der Berlinale 1982 den Silbernen Bären vom „Klassenfeind“.

Anschließend Publikumsgespräch

Tobias Lenel, Regisseur

Gerd Danigel, Fotograf

Moderation: Ariane Sept

 

 

 

 

 

 

 

Tippeltips Freizeitratgeber des Fernsehen der DDR, 21 Min., 1987

Szenen aus einer Hauptstadt – Ost-Berlin ‘78 Regie: Dirk Sager, ZDF-Dokumentarfilm, 45 Min., 1978

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann Regie: Helke Misselwitz, DEFA-Dokumentarfilm, 52 Min., 1989

Tippeltips

Von 1986 bis Februar 1990 strahlte das DDR-Fernsehen die Ausflugsendung „Tippeltips“ aus. Im Sommer 1987 widmete sich die Sendereihe dem besonderen Reiz der Schönhauser Allee zwischen Kino Colosseum und dem U-Bahnhof Senefelderplatz.

Szenen aus einer Hauptstadt – Ost-Berlin ’78

ZDF-Journalist Dirk Sager war von 1974 bis 1978 Korrespondent des ZDF in der Hauptstadt der DDR und drehte zum Abschied einen sehr persönlichen Dokumentarfilm über die Menschen Ost-Berlins. Sager taucht ein in den Alltag zwischen Datschenidylle und HO-Centrum-Warenhaus, kollektivem

Brigadeausflug und Kneipenleben an der Schönhauser. Ihn interessiert das Lebensgefühl in den Plattenbausiedlungen ebenso wie die Berliner Luft am Arnim-Platz, wo ein Modell versuch die Altbauten des Prenzlauer Bergs vor dem Verfall retten soll. In Interviews kommen Bürger und Prominente zu Wort. Es geht um Wohnen, Arbeiten, Lieben und Kinder kriegen, Konsum, Kultur und die gesellschaftlichen Verhältnisse.

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann

Eine private Kohlenhandlung im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg im Winter 1988/89: Die resolute Chefin führt mit Witz und Verstand das Regime und genießt den Respekt ihrer sieben männlichen Angestellten. Nach außen hin allesamt harte Kerle, offenbaren sie in den Schilderungen ihrer beruflichen und privaten Situation, abseits der schweren körperlichen Arbeit, auch die eigene Verletzlichkeit. Der Blick „von unten“ rührt wiederholt an Tabus: Mauerbau und Republikflucht, Kindesmissbrauch und Suizid, Haftstrafen und Alkoholismus. Der Film dokumentiert ein bald darauf anachronistisches Gewerbe – und wurde darüber zur Bestandsaufnahme gesellschaftlicher Widersprüche, wenige Monate vor der politischen Wende in der DDR.

ABSCHIEDSABEND
Dienstag 31. März 2020
neu: 24. November 2020  
19:30 Uhr

Anschließend Publikumsgespräch

Helke Misselwitz, Regisseurin

Manuela Perleberg, Tochter der Kohlenhändlerin Renate Uhle

Arnd Teiche, letzter Kohlenhänder in Prenzlauer Berg

Moderation: Ariane Sept

 
AUSSTELLUNG
in den Schönhauser Allee Arcaden
2. März bis 31. März 2020
DIESELAMEISE
auch Multicar M21 oder Dieselkarre DK4

Die Dieselameise oder kurz Ameise war ein Zugfahrzeug des VEB Fahrzeugwerks Waltershausen. Ab 1956 wurden in dem Werk ca. 13.000 dieser urigen Fahrzeuge produziert, wovon ein Viertel in den Export ging. In der DDR wurde die Ameise vorwiegend in Bau- und Industriekombinaten genutzt. Die geplante Nutzung war der innerbetriebliche Transport von Waren aller Art, so dass viele Ameisen auch nie eine Straßenzulassung erhielten. 

Doch waren diese Fahrzeuge bei Kohlenhändler sehr beliebt, man konnte damit gut die breiten Berliner Bürgersteige befahren, um möglichst nah an die Haustüren zu gelangen.

Ein Fahrzeug dieser Art haben wir in Brandenburg aufgespürt, eines der letzten seiner Art. Wir stellen es im März während der Festivalszeit in den Schönhauser Allee Arcaden im Erdgeschoss aus. 

Kommen Sie während der Öffnungszeiten der Arcaden vorbei, nehmen Sie Platz in der chilligen Zebra-Lounge und sehen sich

den 15- Minuten-Loop mit den besten Szenen aus fünf Jahre Prenzlauerberginale an. 

SCHÖNHAUSER ALLEE ARCADEN

Schönhauser Allee 80

10439 Berlin-Prenzlauer Berg

Ladenstraße geöffnet von Mo-Sa von 8.00 bis 22.00 Uhr

Die Ausstellungsfläche und die Lounge befinden sich im Erdgeschoss.

 

 

 

Die Ausstellung ist ein Projekt der Prenzlauerberginale 

mit den Schönhauser Allee Arcaden.

DIE PRENZLAUERBERGINALE

JETZT AUCH IM EIGENEN WOHNZIMMER

Erinnern Sie sich noch an die Anfänge der Prenzlauerberginale? Nein?

An DAS GASWERK und NEUE ADRESSE: THÄLMANNPARK, die die rasante Metamorphose von der Dreckschleuder des Stadtbezirks Prenzlauer Berg zum Vorzeige-Wohnbauprojekt der Republik dokumentieren?

An die beiden Filme vom Helmholtzplatz, SPIELPLATZ von 1965 und EINMAL IN DER WOCHE SCHREIN (1982 gedreht, erst 1989 zugelassen), die den Wandel vom Treffpunkt der Halbstarken zu den Teens der Achtziger wunderbar aufzeigen? Auch nicht? 

Die alleinerziehende Mutter von der Kaufhalle aus ASCHERMITTWOCH oder das rührende Ehepaar, das nach einem erfüllten Arbeitsleben auf der Stargarder in ROTWEINROCK UND LAMMFELLMANTEL - diesem leisen und doch so kraftvollen Film - ihre Chemische Reinigung schließt?

Aber an die beiden Brüder aus WOZU DENN ÜBER DIESE LEUTE EINEN FILM, die dem Kumpel des Regisseurs das Rad geklaut hatten und genau deshalb die so freimütig erzählenden Protagonisten des Films wurden, zum Leidwesen ihrer Mutter?  Kennen Sie ooch nich? Ick wunder mir bald über jar nischt mehr!

Nach den genervten Anwohnern der Husemannstraße, die nach der Fassadengestaltung einen Sturm von Touristenbussen erdulden mussten, und sich fragen WESSEN STRASSE IST DIE STRASSE, fragen wir am besten gar nicht. 

Und, nun gut, die beiden KOLLWITZFILME von 1971 und 2018 über den Gebrauchswert von Kunst und der Widerstandsfähigkeit der Käthe Kollwitz sowie das anarchistische TUBA WA DUO laufen dieses Jahr auch hier im Programm. 

Trotzdem: Heute schon an Ostern oder an des Bruders Geburtstag denken! An die, die in der Diaspora in Weimar, Wuppertal oder auch nur in Wilmersdorf wohnen müssen. Machen Sie sich selbst, der Verwandtschaft oder dem Freundeskreis eine kleine Freude und bestellen Sie noch heute unsere DVD mit elf schönen Filmen, die alle bei uns gelaufen sind. Oder kaufen Sie sie direkt bei uns am Stand. Für die Zeit nach dem Filmfest.

Den Link zur DVD und dem spannenden Gesamtprogramm unseres neuen Partners Absolut Medien finden Sie hier!

 
 

Der Prenzlauer Berg Shop

 

mit freundlicher Genehmigung

mit freundlicher Unterstützung

Die Prenzlauerberginale ist ein Projekt von

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