immer dienstags
immer 20 Uhr
immer Prenzlauer Berg

P R E N Z
L A U E R

B E R G 6
 I N A L E

Bei der Prenzlauerberginale ist der Kiez zu Gast im Kino.
2022 mit der unvergleichlichen Katrin Sass, Käthe Kollwitz auf dem Platz, einer Kohlenhandlung vor der Wende und propagandafreie Filme über das Wohnen in Prenzlauer Berg, die eigentlich nicht gezeigt werden sollten.
Wir bringen sie trotzdem!
Bürgschaft für ein Jahr

Bürgschaft für ein Jahr

11.10.2022 Regie: Herrmann Zschoche, DEFA, 92 Min., 1981

Open-Memory-Box: Ich bereue es

Open-Memory-Box: Ich bereue es

4.10.2022: Super 8 aus der DDR

Die Kollwitz und ihre Kinder

Die Kollwitz und ihre Kinder

11.10.2022: Regie: Christa Mühl, HFF Potsdam-Babelsberg, 10. Min., 1971

DVD Prenzlauerberginale

DVD Prenzlauerberginale

Im Shop: 223 Minuten feinster Prenzlauer Berg 1965-2004

Szenen aus dem Staatlichen Filmdienst

Szenen aus dem Staatlichen Filmdienst

4.10.2022: Alltag im Prenzlauer Berg [Ost-Berlin]

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann

25.10.2022 Regie: Helke Misselwitz, DEFA-Dokumentarfilm, 52 Min., 1989

DVD Mauerfilme

DVD Mauerfilme

Die beiden Seiten der Mauer Vom Osten, vom Westen, vom Einem.

Fräulein Schmetterling

Fräulein Schmetterling

18.10.2022: Regie: Kurt Barthel, DEFA, 118 Min., 1966/2020

Ost-Berlin´78 - Szenen aus einer Hauptstadt

Ost-Berlin´78 - Szenen aus einer Hauptstadt

25.10.2022: Regie: Dirk Sager, BRD, 44 Min., 1978

Bilderbox Prenzlauer Berg

Bilderbox Prenzlauer Berg

[1961-1990] Exklusiv bei uns im Shop

Vorfilme N.N.

Vorfilme N.N.

18.10.2022: N.N.

ddr augenzeuge NP27

ddr augenzeuge NP27

11.10.2022: Regie: Jan Sobotka, 19 Min., 2012

Augenzeuge, Aktuelle Kamera, Berlin-Journal

Augenzeuge, Aktuelle Kamera, Berlin-Journal

4.10.2022: Wohnen in Prenzlauer Berg 1975-1987

Tippeltips

Tippeltips

25.10.2022 Freizeitratgeber des Fernsehen der DDR, 21 Min., 1987

Guten Tag, wir möchten heiraten

Guten Tag, wir möchten heiraten

4.10.2022: Fernsehen der DDR, 21.12.1980, 29 Min.

Das Filmfest ist ein Projekt des Geschichtsbüros Müller

Prenzlauer Berg Shop

 


04
OKTOBER
2022

 

Tickets ab Sept. '22

Dokuabend: Alltag in Prenzlauer Berg [Ost-Berlin]

Alltag in Prenzlauer Berg [Ost-Berlin]

Von 1971 bis 1986 entstanden im Auftrag der Staatliche Filmdokumentation (SFD) rund 300 Berichte über den Alltag in der DDR. Das Material war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern wurde für zukünftige Generationen archiviert, um später einen unverstellten Blick auf eine sozialistische Gesellschaft im Aufbau zu ermöglichen. Ziel der SFD war also eine systematische Eigendokumentation des realsozialistischen Staates DDR.

Die Filme bilden offen die vielfältigen Defizite des DDR-Alltags ab und sind nahezu propagandafrei. Da das Benzin-Kontingent der SFD begrenzt war, entstanden die meisten Beiträge in Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg. Fast vier Jahrzehnte schlummerte dieser dokumentarische Schatz im Archiv. Erst seit Mitte der 2010er Jahre werden die Filme durch ein aufwändiges Forschungsprojekt erschlossen und digitalisiert.

Das Programm zeigt verschiedene Ausschnitte aus SFD-Berichten von 1979 bis 1985 zum Thema Wohnen und stellt sie Beiträgen der DEFA-Wochenschau und Berichten des DDR-Fernsehens aus den 70er und 80er Jahren gegenüber.

 

Ergänzt wird der Filmabend über Leben und Alltag in Prenzlauer Berg durch einen "gesamtdeutschen" Blick von Peter Wensierski und dem Magazin Elf99 (1990) und Ausschnitte aus dem Online-Archiv „Open-Memory-Box“. Der umfangreiche Bestand versammelt mehr als 2.200 8mm-Schmalfilme aus Privatbesitz, die das Leben in der DDR dokumentieren.​

Moderation: Ariane Sept

Super-8-Filmeaufnahmen aus dem Online-Archive Open-Memory-Box: Ich bereue es, Anfang 1970er Jahre, 10 Min.

Ausschnitte aus dem Bestand der

Staatlichen Filmdokumentation (SFD), 1979–1985, 35 Min.

Ausschnitte aus Der Augenzeuge und der DEFA-Wochenschau, 1975–1977, 10 Min.

Bericht aus Berlin-Journal, Fernsehen der DDR, 26.4.1987, 8 Min.

Bericht aus Aktuelle Kamera, Fernsehen der DDR, 21.12.1986,

2 Min.

Bericht von Peter Wensierski und Elf 99, dem Jugendmagazin des  DDR-Fernsehens zur Wohnsituation in Prenzlauer Berg, 1990,

12 Min.

Guten Tag, wir möchten heiraten, Fernsehen der DDR, 21.12.1980, 29 Min.

Laufzeit insgesamt ca. 106 Min.

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11
OKTOBER
2022

 

Tickets ab Sept. '22

Leben in Prenzlauer Berg

Die Kollwitz und ihre Kinder Regie: Christa Mühl, HFF Potsdam-Babelsberg, 10. Min., 1971

Kollwitz Skizzen Regie: Christa Mühl/Tobias Lenel, 8 Min., 2018

ddr augenzeuge NP27 Regie: Jan Sobotka, 19 Min., 2012

Bürgschaft für ein Jahr Regie: Herrmann Zschoche, DEFA, 92 Min., 1981

Moderation: Ariane Sept

Die Kollwitz und ihre Kinder & Kollwitz Skizzen

Darf man auf Denkmälern klettern und spielen? Dieser Frage geht die Filmemacherin Christa Mühl in ihrem Dokumentarfilm von 1971 nach. Im Mittelpunkt steht das von Gustav Seitz geschaffene bronzene Denkmal für Käthe Kollwitz, das von den Kindern vom Kollwitzplatz beklettert, umarmt und geküsst wird. 47 Jahre später kehrt die Dokumentaristin mit Tobias Lenel zurück und fragt die Leute von heute nach ihrer Meinung zu den spielenden Kindern rund um das Denkmal.

ddr augenzeuge NP27

Notizen aus dem Leben des Fotografen und Flohmarkverkäufers Gerd Danigel: Der Ostberliner Fotograf verliert nach dem Ende der DDR das Gefühl für den Sinn und die Notwendigkeit seiner fotografischen Arbeit. Stattdessen verkauft er Handabzüge seiner Fotografien auf dem Flohmarkt. Der Film ist ein Portrait eines Menschen, der sich 23 Jahre nach der Wende immer noch in der deutschen Gesellschaft verorten muss.

Bürgschaft für ein Jahr

Nina Kern (Katrin Sass), Ende zwanzig, geschieden, soll das Sorgerecht für ihre drei Kinder wegen Vernachlässigung entzogen werden. Sie erhält eine letzte Chance, ihren Lebenswandel zu ändern. Von Amts wegen werden ihr zwei Bürgen, ein Bauingenieur (Jackie Schwarz) und eine Musiklehrerin (Monika Lennartz), zur Seite gestellt. Sie helfen Nina, wenigstens die jüngste Tochter, die fünfj.hrigen Mireille, aus dem Heim zu bekommen. Doch als sie von alten Bekannten besucht wird, sind die guten Vorsätze fast vergessen, eine unglück liche Liebes geschichte tut ihr Übriges. Für ihre herausragende Darstellung erhielt Katrin Sass bei der Berlinale 1982 den Silbernen Bären vom „Klassenfeind“.

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18
OKTOBER
2022

 

Tickets ab Sept. '22
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04
OKTOBER
2022

 


04
OKTOBER
2022

 


04
OKTOBER
2022

 


25
OKTOBER
2022

 

Tickets ab Sept. '22

Abschied vom Prenzlauer Berg

 

Tippeltips Freizeitratgeber des Fernsehen der DDR, 21 Min., 1987

Szenen aus einer Hauptstadt – Ost-Berlin ‘78 Regie: Dirk Sager, ZDF-Dokumentarfilm, 45 Min., 1978

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann Regie: Helke Misselwitz, DEFA-Dokumentarfilm, 52 Min., 1989

Moderation: Ariane Sept

Tippeltips

Von 1986 bis Februar 1990 strahlte das DDR-Fernsehen die Ausflugsendung „Tippeltips“ aus. Im Sommer 1987 widmete sich die Sendereihe dem besonderen Reiz der Schönhauser Allee zwischen Kino Colosseum und dem U-Bahnhof Senefelderplatz.

Szenen aus einer Hauptstadt – Ost-Berlin ’78

ZDF-Journalist Dirk Sager war von 1974 bis 1978 Korrespondent des ZDF in der Hauptstadt der DDR und drehte zum Abschied einen sehr persönlichen Dokumentarfilm über die Menschen Ost-Berlins. Sager taucht ein in den Alltag zwischen Datschenidylle und HO-Centrum-Warenhaus, kollektivem

Brigadeausflug und Kneipenleben an der Schönhauser. Ihn interessiert das Lebensgefühl in den Plattenbausiedlungen ebenso wie die Berliner Luft am Arnim-Platz, wo ein Modell versuch die Altbauten des Prenzlauer Bergs vor dem Verfall retten soll. In Interviews kommen Bürger und Prominente zu Wort. Es geht um Wohnen, Arbeiten, Lieben und Kinder kriegen, Konsum, Kultur und die gesellschaftlichen Verhältnisse.

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann

Eine private Kohlenhandlung im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg im Winter 1988/89: Die resolute Chefin führt mit Witz und Verstand das Regime und genießt den Respekt ihrer sieben männlichen Angestellten. Nach außen hin allesamt harte Kerle, offenbaren sie in den Schilderungen ihrer beruflichen und privaten Situation, abseits der schweren körperlichen Arbeit, auch die eigene Verletzlichkeit. Der Blick „von unten“ rührt wiederholt an Tabus: Mauerbau und Republikflucht, Kindesmissbrauch und Suizid, Haftstrafen und Alkoholismus. Der Film dokumentiert ein bald darauf anachronistisches Gewerbe – und wurde darüber zur Bestandsaufnahme gesellschaftlicher Widersprüche, wenige Monate vor der politischen Wende in der DDR.

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noch in Abstimmung:

Utopien in Prenzlauer Berg

Drei Kurzfilme über eine Utopie, N.N., 2021

Fräulein Schmetterling Regie Kurt Barthel, DEFA, 118 Min., 1966/2005/2020

Moderation: Ariane Sept

Fräulein Schmetterling

Ein poetisches Alltagsmärchen über die Sehnsucht nach persönlicher Entfaltung: Nach dem Tod ihres Vaters müssen sich die 18-jährige Helene Raupe und ihre kleine Schwester Asta in einer radikal veränderten Lebenssituation zurechtfinden. Helene wird von den Behörden an verschiedene Arbeitsplätze vermittelt, scheitert jedoch an den Erwartungshaltungen ihrer reglementierten Umwelt. Erst als sie lernt, ihren Träumen Ausdruck zu verleihen, kann sie sich gegenüber den Bevormundungen der anderen behaupten.

Die 1966 einem Gremium von DDR-Kulturfunktionären vorgeführte Rohschnittfassung ist bis heute verschwunden. Die 2005 uraufgeführte Rekonstruktion basiert auf Material des Bundesarchivs, bei der nicht versucht wurde, bestehende Leerstellen zu füllen. 

Seit gut einem Jahr liegt, nach erneuter Rekonstruktion, ein endmontierter Film vor, fehlende Dialoge wurden neu synchronisiert, ein neues Sound-Design wurden auf den Film gelegt sowie die Filmmusik ergänzt. 

Entstanden ist ein neuer Film mit Szenen aus der Ost-Berliner Nachkriegszeit!